Häufige Fragen zu SalvaTerra

Die acht Vorteile entdecken ↗

Energie und Funktionsweise

1. Kann SalvaTerra ohne Anschluss an das Stromnetz betrieben werden?

Ja, eine Photovoltaik-Inselanlage lässt sich planen, die bestimmte Verbraucher auch dort versorgt, wo kein Stromnetz verfügbar ist.

Dafür werden ein Batteriespeichersystem, ein für den autonomen Betrieb geeigneter Wechselrichter sowie auf den erwarteten Verbrauch abgestimmte Steuerungs- und Schutzeinrichtungen benötigt.

ETWAY entwickelt diese Anwendung im Rahmen des Projekts SalvaTerra Survival, das auch für abgelegene Orte, Naturgebiete und Außendienstleistungen ohne Netzanschluss gedacht ist. Nicht jede verfügbare SalvaTerra-Konfiguration eignet sich automatisch für den Inselbetrieb.

2. Kann vertikale Photovoltaik den Eigenverbrauch von Energie erhöhen?

Ja, unter bestimmten Bedingungen kann vertikale Photovoltaik den Eigenverbrauch fördern, da sich die Verteilung der Stromerzeugung im Tagesverlauf von der einer herkömmlichen Dachanlage unterscheiden kann.

Eine vertikale Anlage mit nach Osten und Westen ausgerichteten Flächen kann beispielsweise einige Morgen- und Nachmittagsstunden nutzen, in denen ein Gebäude einen erheblichen Verbrauch haben könnte.

Der tatsächliche Vorteil hängt von Ausrichtung, Sonneneinstrahlung und Verbrauchsprofil ab. Daher lässt sich nicht behaupten, dass eine vertikale Anlage immer mehr Energie erzeugt oder zwangsläufig höhere Einsparungen erzielt.

3. Erzeugen vertikale Photovoltaikmodule auch morgens und abends Energie?

Ja. Durch die Ausrichtung vertikaler Module lässt sich in den ersten und letzten Tageslichtstunden ein beachtlicher Energieanteil gewinnen, insbesondere bei bestimmten Ost-West-Konfigurationen.

Dieses Profil kann für Unternehmen, Beherbergungsbetriebe und Verbraucher mit Strombedarf am Morgen und Nachmittag nützlich sein.

Die Erzeugung hängt jedoch von Jahreszeit, Ausrichtung, Verschattung und verfügbarer Einstrahlung ab. Die Leistung muss stets am Installationsort bewertet werden.

4. Was sind bifaziale Photovoltaikmodule und welche Vorteile bieten sie?

Bifaziale Photovoltaikmodule wandeln das Sonnenlicht, das auf beide Oberflächen trifft, in Strom um.

Im Unterschied zu herkömmlichen Modulen, die vor allem die Vorderseite nutzen, können bifaziale Module auch die direkte oder reflektierte Strahlung auf der Rückseite verwerten.

Diese Technologie ist besonders für vertikale Photovoltaik interessant, bei der beide Seiten Licht ausgesetzt sein können.

Der tatsächliche Beitrag der Rückseite hängt von den Installationsbedingungen ab. SalvaTerra verwendet bifaziale Module in den dafür vorgesehenen Konfigurationen.

5. Erzeugt SalvaTerra tatsächlich nutzbare erneuerbare Energie?

Ja. SalvaTerra integriert echte Photovoltaikmodule, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln.

Die Energie kann über eine korrekt geplante und angeschlossene Anlage im Gebäude oder im versorgten Bereich genutzt werden. In bestimmten Konfigurationen kann sie auch spezielle Verbraucher versorgen oder in Batterien gespeichert werden.

Installierte Leistung und Jahresproduktion variieren je nach Modell, Anzahl der Einheiten, Sonneneinstrahlung und klimatischen Bedingungen.

SalvaTerra ist somit nicht nur ein dekoratives Element zum Thema Nachhaltigkeit, sondern eine Lösung zur Erzeugung von Solarenergie.

6. Wozu dienen die Mikrowechselrichter und das MPPT-System in den SalvaTerra-Modulen?

Mikrowechselrichter wandeln den von den Photovoltaikmodulen erzeugten Strom in nutzbaren Wechselstrom für die Anlage um.

In den Konfigurationen, die sie verwenden, ermöglichen sie eine dezentrale elektrische Steuerung der Module. Das MPPT-System, also Maximum Power Point Tracking, ermittelt die Betriebsbedingungen, unter denen die verfügbare Leistung optimal genutzt wird.

Dies kann hilfreich sein, wenn Module unterschiedlich ausgerichtet oder ungleichmäßig verschattet sind.

Bei größeren Anlagen kommen auch zentrale Wechselrichter oder andere elektrische Systemarchitekturen infrage: Die Wahl hängt vom Projekt ab.

Materialien, Design und Zubehör

7. Was ist Cortenstahl und warum wird er für SalvaTerra verwendet?

Cortenstahl ist ein Spezialstahl, der unter geeigneten Umweltbedingungen eine oberflächliche Oxidationspatina entwickelt, die die weitere Korrosion verlangsamt.

Sein auffälligstes Merkmal ist die warme Farbe mit Braun- und Rottönen, die sich im Laufe der Zeit natürlich verändern. Deshalb wird er in moderner Architektur, Stadtmöblierung und Gartengestaltung besonders geschätzt.

Neben seiner ästhetischen Wirkung kann Cortenstahl eine hohe Langlebigkeit bieten, ohne die bei vielen herkömmlichen Stählen üblichen wiederkehrenden Lackierungen zu benötigen.

Die Schutzpatina entsteht vor allem bei abwechselnder Befeuchtung und Trocknung. In der Anfangsphase kann ablaufendes Wasser Flecken auf hellen Bodenbelägen hinterlassen: Dies ist bei der Planung zu berücksichtigen.

Im SalvaTerra-Sortiment sind Ausführungen aus echtem Cortenstahl von möglichen Lackierungen in Corten-Optik zu unterscheiden.

8. Kann ich einen Fahrradständer oder eine Ladestation für E-Bikes integrieren?

Ja. SalvaTerra lässt sich mit Angeboten für nachhaltige Mobilität konfigurieren, etwa Fahrradständern und Ladepunkten für Elektrofahrräder.

Dies ist eine interessante Möglichkeit für Hotels, Campingplätze, Agriturismi, Unternehmen, Radwege und öffentliche Bereiche.

So kann ein Photovoltaik-Pflanzgefäß sowohl zur Erzeugung erneuerbarer Energie als auch zu nützlichen Dienstleistungen für Kunden, Beschäftigte und Besucher beitragen.

Ladeverfahren, verfügbare Leistung und mögliche Speichersysteme müssen in der Planung festgelegt werden.

9. Lassen sich Sitzgelegenheiten oder Sitzbänke in das Photovoltaik-Pflanzgefäß integrieren?

Ja, bestimmte Konfigurationen und individuelle Lösungen können integrierte Sitzgelegenheiten vorsehen, die das Pflanzgefäß zu einem Gestaltungselement für Aufenthalt und Begegnung machen.

Diese Lösung ist besonders für Terrassen, Gärten, Außengastronomie, Firmeneingänge, Beherbergungsbetriebe und öffentliche Räume interessant.

Das Ergebnis ist eine Ausstattung, die Begrünung, Energieerzeugung und Komfort verbindet.

Die Verfügbarkeit von Sitzgelegenheiten hängt vom Modell und Projekt ab: Sie gehören nicht zur Standardausstattung aller SalvaTerra-Versionen.

10. Kann ich ein LED-Beleuchtungssystem ergänzen?

Ja. SalvaTerra kann für die Integration von LED-Beleuchtungssystemen vorbereitet werden, um Außenbereiche aufzuwerten und ihre Nutzbarkeit am Abend zu verbessern.

Die Beleuchtung kann je nach Einsatzort dekorativen Zwecken, der Orientierung oder der funktionalen Ausleuchtung dienen.

Damit die Leuchten ohne Sonnenlicht funktionieren, müssen sie über das Stromnetz oder ein ausreichend dimensioniertes Speichersystem versorgt werden.

11. Kann ich Kameras, Sensoren oder Überwachungssysteme integrieren?

Ja, in den dafür geplanten Konfigurationen kann SalvaTerra technische Geräte aufnehmen wie Kameras, Umweltsensoren und Überwachungssysteme.

Solche Integrationen können für Unternehmen, Parkplätze, öffentliche Bereiche und Beherbergungsbetriebe nützlich sein, die mehrere Dienste in einem Gestaltungselement bündeln möchten.

Geräte, Stromversorgung und Konnektivität werden anhand der Projektanforderungen ausgewählt. Bei Kameras sind zudem die geltenden Vorschriften zum Datenschutz und zur Videoüberwachung einzuhalten.

12. Kann ich SalvaTerra mit Pflanzen, Blumen oder kleinen Sträuchern bepflanzen?

Ja. SalvaTerra wurde eigens entwickelt, um Begrünung mit Photovoltaik-Energieerzeugung zu verbinden.

Der Trog kann Pflanzen aufnehmen, die zu seinen Abmessungen und den Standortbedingungen passen. So entstehen dekorative Bepflanzungen für Gärten, Terrassen, Eingänge und öffentliche Räume.

Bei der Pflanzenwahl sind Wurzelraum, Bewässerung, Drainage, Substratgewicht und Sonneneinstrahlung zu berücksichtigen.

Zudem sollte vermieden werden, dass wachsende Pflanzen die Photovoltaikmodule übermäßig verschatten.

13. Unterscheiden sich Glas-Glas-Module von normalen Solarmodulen?

Ja. Bei Glas-Glas-Photovoltaikmodulen liegen die Zellen zwischen zwei Glasscheiben, statt zwischen einer vorderen Glasscheibe und einem anderen rückseitigen Material.

Diese Bauweise kann je nach Eigenschaften des verwendeten Moduls Vorteile beim Schutz und bei der Langlebigkeit bieten.

Die Lösung ist für bestimmte Anwendungen bifazialer und architekturintegrierter Photovoltaik besonders interessant, bei denen auch Optik und Oberflächenexposition wichtig sind.

Der auf SalvaTerra montierte Modultyp hängt von der gewählten Konfiguration ab.

Installation, Projekte und Anwendungen

14. Kann SalvaTerra mit einem Montagesatz geliefert werden?

Ja. Je nach Konfiguration und Lieferumfang kann SalvaTerra mit den für die Montage erforderlichen Komponenten und Vorbereitungen geliefert werden.

Ziel ist eine einfachere Montage und eine möglichst geordnete, planbare Installation.

Dabei ist zwischen der Strukturmontage und dem elektrischen Anschluss zu unterscheiden: Letzterer erfordert Prüfungen, Schutzeinrichtungen und qualifiziertes Personal gemäß den geltenden Vorschriften.

Die enthaltenen Komponenten werden im technischen Angebot festgelegt.

15. Kann ich SalvaTerra nutzen, ohne in das Gebäudedach einzugreifen?

Ja. Dies ist einer der wichtigsten Vorteile von SalvaTerra: Die Module sind in das Pflanzgefäß integriert und müssen nicht auf dem Dach installiert werden.

Die Lösung ist interessant, wenn das Dach schwer zugänglich, verschattet, architektonisch sensibel oder bereits durch andere Anlagen belegt ist.

Eine Photovoltaikanlage am Boden, im Garten oder auf einer Terrasse ersetzt jedoch nicht die für den Standort erforderlichen Prüfungen zu Machbarkeit, Sicherheit und Genehmigung.

16. Kann SalvaTerra eine Werbe- oder Informationsfläche integrieren?

Ja, dies ist eine der Möglichkeiten für spezielle Konfigurationen wie SalvaTerra Deluxe.

Die Konstruktion kann Informationsflächen, Unternehmenskommunikation oder Werbebotschaften aufnehmen und so die Energieerzeugung um eine Kommunikationsfunktion ergänzen.

Die Anwendung kann für Einkaufszentren, Unternehmen, Beherbergungsbetriebe und öffentlich zugängliche Bereiche interessant sein.

Es handelt sich um eine Planungsoption und nicht um ein bereits bei allen Versionen verfügbares Standardmerkmal. Etwaige Werbeerlöse hängen vom Nutzungsmodell ab und sind nicht garantiert.

Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit

17. Wurde SalvaTerra in europäischen Forschungsprojekten erprobt?

Ja. ETWAY beteiligt sich am europäischen Projekt SPHINX, in dessen Rahmen Demonstrations- und Bewertungsaktivitäten zu den SalvaTerra-Photovoltaiklösungen vorgesehen sind.

Das Projekt umfasst mehrere europäische Partner, darunter das Fraunhofer Institute for Solar Energy Systems ISE, und ermöglicht die vertiefte Untersuchung der Integration von Photovoltaiktechnologien in innovative Anwendungen.

Diese Aktivitäten sind ein wichtiger Bestandteil der technologischen Entwicklung und Leistungsprüfung.

Die Teilnahme an einem Forschungsprojekt allein stellt keine Produktzertifizierung durch die Partner dar.

18. Ist SalvaTerra ein italienisches Produkt? Wer entwickelt es?

SalvaTerra ist ein Projekt von ETWAY, einem italienischen Unternehmen mit Sitz im Trentino und Kompetenzen in integrierter Photovoltaik.

Die Lösung basiert auf Erfahrungen mit Systemen, die Energieerzeugung und weitere Funktionen verbinden, mit besonderem Augenmerk auf die architektonische Integration.

Ziel ist ein Produkt, das nicht nur Strom erzeugt, sondern auch die Räume aufwertet, in denen es installiert wird.

Die Herkunft der einzelnen Komponenten und Verarbeitungsschritte ist je nach Lieferung zu prüfen: Italienische Entwicklung bedeutet nicht automatisch, dass alle Komponenten in Italien hergestellt werden.

19. Kann SalvaTerra zu ESG-Zielen beitragen oder Förderungen erhalten?

SalvaTerra kann zu Projekten für ökologische Nachhaltigkeit beitragen, durch erneuerbare Energieerzeugung, die Aufwertung von Räumen und mögliche Funktionen für nachhaltige Mobilität.

Für Unternehmen, Beherbergungsbetriebe und öffentliche Verwaltungen kann es ein Baustein von ESG-Maßnahmen, nachhaltigen Architekturprojekten und Aufwertungsinitiativen sein.

Ein möglicher Beitrag zu den CAM-Kriterien, zu Standards wie LEED, BREEAM oder WELL sowie der Zugang zu Förderprogrammen müssen jedoch im Einzelfall geprüft werden.

Allein durch den Kauf von SalvaTerra entsteht kein automatischer Anspruch auf Steuervorteile, Zertifizierungspunkte oder öffentliche Zuschüsse.

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Ob Sie eine Photovoltaikanlage ohne Dach realisieren, eine Terrasse strukturieren, einen Garten gestalten oder Energie und Begrünung in ein Architekturprojekt integrieren möchten: Wir helfen Ihnen, die passende Konfiguration zu bewerten.

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